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25. Juni 2014

Karriereförderung an Hochschulen

Der Bundesrat will die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern.

 

Der Bundesrat ist bereit, anreizorientierte Sondermassnahmen zu prüfen, welche die Hochschulen darin unterstützen sollen,  die  Karrierestruktur  des  wissenschaftlichen  Nachwuchses  bedarfsgerecht  und  langfristig  anzupassen.  Dies hält die Landesregierung in einem Bericht fest, welchen sie Ende Mai 2014 verabschiedet hat. Die vorgeschlagenen Massnahmen und Empfehlungen richten sich sowohl an Bundesstellen und die Förderorgane des Bundes als auch an die Kantone, Rektorenkonferenzen und einzelnen Hochschulen.

 

Das  Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI  hat  den  Bericht  in  enger  Zusammenarbeit mit den Hochschulen,  den  Förderorganen  des Bundes, den Bundestellen, den  wissenschaftlichen Akademien und der Gruppe junger Forschender erarbeitet. Analiysiert wurde die Situation an den Schweizer Hochschulen. Vor dem Hintergrund des voraussichtlich Anfang 2015 in Kraft tretenden HFKG nutzt der Bundesrat die Gelegenheit für eine Gesamtsicht des schweizerischen Hochschulsystems mit Fokus auf die universitären Hochschulen und Fachhochschulen. Die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses wird u.a. in Bezug auf Anstellungs- und Arbeitsbedingungen, Geschlecht, Nationalität  und  Hierarchiestufe  präsentiert. Weiter wird aufgezeigt, inwiefern es den Schweizer Hochschulen gelingt,  ausreichend Schweizerinnen und Schweizer resp. Bildungsinländerinnen und  Bildungsinländer (umfasst auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die beim Erwerb der Hochschulzulassung ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten) für  akademische Stellen zu rekrutieren und adäquat zu fördern. Schliesslich wird auch untersucht, inwiefern transparente Karrierewege  sowie die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung existieren und Übertritte zwischen Hochschulen und Arbeitsmarkt in einem berufsbiographisch sinnvollen Alter erfolgen.

 

Downloads

Artikel_SBFI_News.pdf

Bericht des Bundesrates.pdf

Martina Hilker
Bereichsleiterin Kommunikation

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